Saison 2010/2011

Hier finden Sie die Matchberichte der ersten Mannschaft aus der Saison 2010/2011.



Sonntag, 5. Juni 2011 - 22:08 Uhr
FC Escholzmatt/Marbach – FC Gunzwil 0:5

Keine Chance gegen den Leader

Das letzte Heimspiel der Saison verliert der FC Escholzmatt/Marbach zu Hause gegen den FC Gunzwil 0:5. Bereits in der Pause lag der Gast aus Gunzwil mit 0:3 vorne.

Mario Henz

Zum Saisonabschluss empfing das Fanionteam des FC Escholzmatt/Marbach den Leader der Tabelle, den FC Gunzwil. Für beide Mannschaften ging es in dieser Partie um nichts mehr. Der FCEM sicherte sich den Ligaerhalt bereits zwei Runden vor Schluss, genauso wie der FCG einen Platz für die Aufstiegsspiele eine Runde vor Schluss sichern konnte. Bevor jedoch der Match in Angriff genommen werden konnte, wurden drei Spieler des Heimteams mit Ehrungen verabschiedet. Das letzte für die 1. Mannschaft im Einsatz standen Peter Habegger, Philipp Duss und Dominik Felder. Letzterer wechselt aus zeitlichen Gründen in die 2. Mannschaft. Die beiden anderen indes hängen die Fussballschuhe endgültig an den Nagel. Der ganze FC Escholzmatt/Marbach bedankt sich hierbei nochmals für das jahrelange Engagement und wünscht den Abtretenden für die Zukunft alles Gute.

Danach wurde schliesslich Fussball gespielt. Die ersten zwanzig Minute gestalteten sich eher gemächlich, wobei Gunzwil teilweise seine Klasse aufblitzen lassen konnte. Escholzmatt/Mabrach bekundete Mühe mit einem geordneten Spielaufbau und kam dementsprechend kaum vor das gegnerische Tor. In der 22. Minute eröffnete der FCG schliesslich das Score. Nach einem Freistoss lief ein Gunzwiler in den Ball und lenkte diesen entscheidend in das Tor ab. Nur 3 Minuten später liess ein junger Gunzwiler die Hintermannschaft des FEM alt aussehen und brachte den Ball aus kurzer Distanz in der nahen Torecke unter. Escholzmatt/Marbach konnte darauf nicht reagieren im Gegenteil. In der 32. Minute erzielte Gunzwil gar das 0:3. Damit konnte die erste Halbzeit abgehakt werden.

In der zweiten Halbzeit begann das Team von Heinz Wittwer beherzt, doch der FC Gunzwil forcierte das Spiel über Aussen sehr geschickt. Mal für mal konnte der FEM dadurch in Bedrängnis gebracht werden. Einzig Portmann Remo kam zweimal gefährlich vor das Tor der Gäste, konnte den Ball jedoch nicht einnetzen. Anders Gunzwil, der in der 82. und 85. Minute noch auf 0:5 erhöhen konnte. Damit war die Partie entschieden und die 1. Mannschaft des FC Escholzmatt/Marbach musste sich zum ersten Mal in dieser Rückrunde vor eigenem Publikum geschlagen geben.

Zum Ende der Saison muss der FEM doch noch eine bittere Niederlage einstecken. Der Aufstiegskandidat und Sieger der Gruppe 3 in der 3. Liga war einfach zu gut. Ausserdem musste das Heimteam auf drei Stammspieler verzichten, was die Ausgangslage für diese Partie nicht begünstigte. Zu wenig Kampf und Lauffreude, was sicherlich auch aufgrund des bereits gesicherten Ligaerhalts zurückzuführen war, bedeutete am Ende eine deutliche Niederlage. Die 1. Mannschaft bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung während der ganzen Saison, mit welcher das Team durchaus zufrieden sein kann.


Telegramm

Ebnet – 200 Zuschauer – SR Mattmann

Tore: 22. Mazenauer 0:1. 25. Lang 0:2. 32. Strinimann 0:3. 82. Huwiler 0:4. 85. Gashi 0:5

Escholzmatt-Marbach: Armin Bieri; Peter Habegger (68. Fabian Brun), Adnan Tola, Markus Portmann, Daniel Arnold, Philipp Duss (80. Elvis Kqira), Pascal Arnold, Remo Portmann, Mario Henz (60. Peter Zemp), Pirmin Bieri, Dominik Felder

Escholzmatt ohne Zaim Shabanaj, Markus Wüthrich (beide abwesend), Reto Limacher, Michael Arnold, Dominik Kaufmann (alle verletzt), Roland Preka (2. Mannschaft), Philipp Thalmann (A- Junioren)

Mittwoch, 1. Juni 2011 - 15:12 Uhr
FC Wauwil/Egolzwil – FC Escholzmatt/Marbach 3:2

Niederlage in Wauwil

Der FC Escholzmatt/Marbach musste sich gegen den FC Wauwil/Egolzwil mit 2:3 geschlagen geben.
Eine verkorkste erste Halbzeit und ein Sonntagsschuss seitens des Heimteams brachte den Escholzmattern keinen Punktgewinn.


Mario Henz


Die Spieler des FC Wauwil/Egolzwil wussten wie immens wichtig diese Partie für den weiteren Verlauf der Mannschaft sein wird. Dementsprechend agierte die Moostruppe von Beginn weg aggressiv und lauffreudig. Der Gast aus Escholzmatt war engagiert, doch konnte der Gegner nicht richtig unter Druck gesetzt werden. Im Gegenteil, in der 12. Minute resümierte der Gastgeber mit seinem ersten Tor. Ein Ballverlust auf der Seite und eine unglückliche Ballkontrolle eines Escholzmatter Verteidiger brachte den Ball vor die Füsse von Meyer, welcher alleine vor Kqira einschob. Sichtlich gestärkt durch diesen frühen Treffer, machte der zweitletzte der Tabelle noch mehr Druck und kreierte Torchancen. In der 24. Minute konnte schliesslich zum zweiten Mal gejubelt werden. Der Aussenverteidiger lief plötzlich mit nach vorne und wurde von seinen Kameraden auf der rechten Seite lanciert. Dieser brachte den Ball in die Strafraummitte wo der Libero der Escholzmatter nicht klären vermochte, und Antonic das Leder über die Linie spitzelte. Escholzmatt/Marbach konnte bis auf einen harmlosen Schuss in der 30. Minute keine Torchancen kreieren, weshalb das Team mit einem 0:2 Rückstand in die Pause ging.

Verkehrte Welt
In der zweiten Halbzeit ereilte der FC Wauwil/Egolzwil jedoch das gleiche Schicksal wie Escholzmatt/Marbach in der ersten. Nur 2 Minuten waren gespielt, als der frisch eingewechselte Pascal Arnold über die linke Seite vorpreschte und den Ball flach und scharf vor das Tor brachte. Der Keeper des FC W/E konnte den Ball nicht festhalten, wodurch Wüthrich erben konnte und den Ball im Tor unterbrachte. Der FC EM kam wie verwandelt aus der Kabine zurück und spielte nun deutlich besser. Auffallend hierbei Pascal Arnold. Der jüngste der drei Arnold-Brüder brachte sichtlich frischen Wind in das Spiel der Gäste und kreierte zahlreiche Torszenen für sein Team. So war es ihm vergönnt in der 57. Minute gleich selber einen Treffer zu erzielen. Nach einem weiteren Lauf der Seitenlinie entlang, kurvte der schnelle Flügelläufer in den Strafraum und vernaschte einen Verteidiger, bevor er schliesslich mit seinem starken linken Fuss das Runde in das Eckige platzierte. Somit war das Spiel wieder offen und die zweite Halbzeit gestaltete sich für das Heimteam gleich wie die erste für die Gäste. Nach diesem 2:2 gestaltete sich das Spiel wieder ausgeglichener. Beide Mannschafte konnten sich zwar Chancen erarbeiten. Doch die beiden Torhüter verhinderten einen weiteren Treffer.

Hektische Schlussphase
Dies änderte sich in der 76. Minute. Nach einem Foul in Strafraum nähe, knallte Dushi den Ball aus 20 Metern über die Mauer in die obere Torecke. Ein Sonntagsschuss bei dem der Torhüter Kqira nichts mehr zu bestellen hatte. Wer dachte das Spiel sei nun gelaufen täuschte sich jedoch. Der FC Escholzmatt/Marbach bäumte sich nochmals auf und drückte vehement auf den Ausgleichstreffer, und war nun ausschlich in der Gegnerischen Hälfte anzutreffen. In der 88. Minute wäre dieser auch beinahe gefallen. Bieri legt den Ball von der rechten Strafraumseite zurück auf den anstürmenden Wüthrich. Dieser schoss und traute wohl seinen Augen nicht, als nicht der Torhüter sondern der Spieler den Ball mit seinen Armen abwehrte. Der Schiedsrichter nahm die Pfeife in den Mund, blies jedoch nicht hinein. Weshalb bleibt wohl sein Geheimnis. Nach einem Freistoss in der 90. Minute leitete Henz den Ball mit seiner Hacke weiter, wo plötzlich Felder alleine abziehen konnte. Dieser Schuss wurde jedoch vom Torhüter pariert, womit die Partie zu Ende ging.

Damit bleibt dem FC Wauwil-Egolzwil Hoffnung auf den Ligaerhalt. Der bereits gerettete FC Escholzmatt/Marbach verlor trotz toller Mannschaftsleistung am Ende etwas unglücklich. Doch die erste Halbzeit war einfach zu schwach. Trotzdem darf die Mannschaft stolz sein, nach einer solchen Startphase sich noch zurück in das Spiel gekämpft zu haben und kann motiviert und mit viel Selbstvertrauen das letzte Spiel zu Hause gegen den FC Gunzwil in Angriff nehmen.


Telegramm:

Moos. – 120 Zuschauer. –
SR – Habermacher

Tore: 12. Meyer 1:0. 24. Vladan Antonic 2:0. 47. Mike Wüthrich 2:1. 57. Pascal Arnold 2:2. 76. Dushi 3:2.

Wauwil Egolzwil: Häfliger, Hasani (76. Woodtli), Nikolov, Dushi, Sandro Gräni (81. Iarrobino), Vladan Antonic, Meyer, Christoph Eiholzer, Felder, Roos (37. Thomas Gräni), Milan Antonic

Escholzmatt-Marbach: Bieri, Habegger, Markus Portmann, Thalmann (58. Felder), Tola, Daniel Arnold, Wüthrich, Henz, Brun (46. Pascal Arnold), Remo Portmann (72. Duss), Kqira
Escholzmatt-Marbach ohne: Michael Arnold, Pfister,Shabanaj, Zemp (alle verletzt), Preka (2. Mannschaft)

Sonntag, 22. Mai 2011 - 19:27 Uhr
FC Escholzmatt/Marbach – FC Dagmersellen 3:1

Weiterer Heimerfolg für Escholzmatt/Marbach

Der FC Escholzmatt-Marbach gewinnt zu Hause gegen den FC Dagmersellen mit 3:1. Zwei frühe Tore legten den Grundstein für diesen Dreipunkterfolg.

Mario Henz


Die Verletztenliste beim FC Escholzmatt/Marbach war für einmal ungewohnt lang. Gleich drei Stammspieler waren havariert und konnten deshalb an diesem sonnigen Samstagabend nicht mittun. Dank eines breiten Kaders konnten diese Absenzen jedoch ohne Probleme kompensiert werden. So startete das Heimteam sehr gut in die Partie, und konnte bereits in der 3. Minute die Arme zum ersten Mal Richtung Himmel strecken. Pirmin Bieri wurde durch einen hohen lanciert, und platzierte den Ball gekonnt über den Torhüter in das Tor. Ein Start nach Mass für die Rotgelben. Dagmersellen war geschockt, und spielte einen desolaten Fussball. Zahlreiche Stellungsfehler brachten den Escholzmatter weitere Chancen. So konnte nur 8 Minuten später bereits zum zweiten Mal gejubelt werden. Erneut war es Pirmin Bieri, der durch eine geschickte Drehung im Strafraum seinen Gegenspieler abschütteln konnte und das Leder in die rechte Torecke schob. Der FC Dagmersellen schien in der Kabine geblieben zu sein. Die Anfangsphase wurde völlig verpasst und ermöglichte Daniel Arnold in der 13. Minute gar noch das 3:0, wenn die Torlatte nur einige Zentimeter höher angesetzt wäre. Der permanente Druck un das sehr gute Zweikampfverhalten der Escholzmatter kontte Dagmersellen erst nach 25 Minuten etwas abschwächen. Von da an spielten jene aber deutlich besser als zu Beginn, und beim Heimteam schien nun plötzlich nicht mehr alles zu stimmen. Die verbalen Unruhen in den Reihen der Escholzmatter war für den weiteren Spielverlauf nicht förderlich. Der FCD kam nun vermehrt zu Strafraumszenen, die jedoch Keqira, der zum ersten Mal in dieser Rückrunde von Beginn weg zwischen den Pfosten stand, sicher entschärfen. In der 36. Minute setzte sich dieser aber für einmal schlecht in Szene. Durch ein nachgreifen bei einem nicht festgehaltenen Ball erwischt er unglücklich das Bein eines Gegenspielers, was der Referee als Foul wertete und dem Gast aus Dagmersellen einen Penalty beschwerte. Huber verwandelte diesen Souverän. Damit war der Anschlusstreffer gefallen und Dagmersellen versuchte alles, um den Ausgleich noch vor der Pause zu realisieren. Der FC EM gerat nun arg unter Druck. Ein Freistoss von Dagmersellen krallte Kqira spektakulär aus dem Lattenkreuz, und bewarte sein Team damit vor dem 2:2. Nach zahlreichen Eckbällen in Folge, konnte sich Escholzmatt in der 48. Minute endlich befreien, und der Schiedsrichter pfiff die erste Halbzeit ab.

Die zweite Spielhälfte verlief beinahe gleich wie die erste. Wieder war es Pirmin Bieri der sich im Strafraum angespielt durchsetzten konnte, wobei ihm dieses Mal das Glück nicht hold war. Sein Schuss konnte von Schlussmann Bolli zum Corner geklärt werden. Escholzmatt/Marbach spielte nun wieder deutlich besser als vor der Pause, konnte jedoch Dagmersellen nicht in den Griff bekommen. Immer wieder kamen die Gäste gefährlich über die Flügel. Zum Teil fahrlässig ausgelassene Chancen und ein toller Elvis Kqira im Tor des Heimteams, welcher auch mal die Torumrandung zu Hilfe nehmen musste, führte dazu, dass kein weiteres Tor für Dagmersellen fallen wollte. Die zahlreichen Eckbälle wurden von der Hintermannschaft des FC EM meist ohne Probleme geklärt. Escholzmatt/Marbach startete im Gegenzug immer wieder gefährliche Konter, welche ihnen gute Chancen ermöglichte, und Dagmersellen immer wieder in Bedrängnis brachte. Mit viel Einsatz und Kampf schaukelte man das 2:1 schliesslich in die Nachspielzeit. Dagmersellen warf nun alles nach vorne und suchte vehement das Unentschieden. Doch anstelle eines Dagmersellers jubelte in der 95. Minute ein Escholzmatter. Daniel Arnold wurde im Mittelfeld angespielt. Sein geschultes Fussballerauge bemerkte den weitaufgerückten Torhüter des FCD und schoss nach 2-3 Schritten auf das Tor. Mit einem wunderschönen Flugball überlistete er damit den Keeper und macht die Sache mit dem 3:1 im Ebnet klar. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab.

Die Erfolgsserie der 1. Mannschaft des FC Escholzmatt/Marbach zu Hause reißt nicht ab. Im vierten Heimspiel konnte der dritte Sieg realisiert werden womit man vor eigenem Publikum weiter ungeschlagen bleibt. Obwohl das Glück gegen Dagmersellen teils stark strapaziert wurde und die Gäste oft durch eigenes Unvermögen den Ausgleich nicht erzwingen konnte, war der Sieg nicht unverdient. Der FC Escholzmatt/Marbach hatte während des ganzen Spiels ebenfalls immer wieder dicke Chancen und wurde bei zwei heiklen Szenen im Strafraum der Dagmerseller nicht gerade vom Schiedsrichter bevorteilt.


Telegramm

Ebnet – 120 Zuschauer – SR Sami

Tore: 3. Pirmin Bieri 1:0; 11. Pirmin Bieri 2:0 36. 2:1 Huber (Penalty); 95. Daniel Arnold 3:1

Escholzmatt-Marbach: Elvis Kqira, Peter Habegger, Markus Wüthrich, Markus Portmann, Adnan Thola, Pascal Arnold (78. Zaim Shabanaj), Mario Henz, Dominik Felder (68. Philipp Duss), Remo Portmann (84. Fabian Brun) Daniel Arnold, Pirmin Bieri,

Escholzmatt ohne Armin Bieri (verletzt), Reto Limacher (verletzt), Michael Arnold (verletzt), Dominik Kaufmann (verletzt), Peter Zemp (verletzt), Roland Preka (2. Mannschaft), Philipp Thalmann (A Junioren)

Montag, 16. Mai 2011 - 07:53 Uhr
Willisau – Escholzmatt-Marbach 5:2 (3:1)

Nichts zu holen in Willisau

Escholzmatt hatte noch in der Vorrunde mit einem 2:0 Heimsieg gegen Willisau aufhorchen lassen. Leider konnte man dieses Husarenstück nicht wiederholen. Willisau war an diesem Nachmittag die klar bessere Mannschaft.

Philipp Duss

Und dennoch. Es wäre auch diesmal wieder etwas drin gelegen. Die auf einigen Positionen umgestellte Mannschaft von Hene Wittwer kam sehr gut ins Spiel und zeigte bereits nach 4 Minuten den schönsten Angriff im ganzen Spiel. Daniel Arnold erkämpfte sich im Mittelfeld den besitzerlosen Ball und spielte auf Limacher in den freien Raum auf der linken Seite. Limacher setzte zu einem seiner Rushs an und spielte einen fantastischen no-look-Pass diagonal über die Platzhälfte centimetergenau auf Pirmin Bieri. Letzerer brillierte mit perfekter Ballkontrolle und einem ebensolchen Abschluss in die linke weite Torecke. Etwa so hatte man sich das bei den Gästen vorgestellt.

Willisau dreht auf
Willisau, geweckt durch den frühen Verlusttreffer, drückte nun mächtig aufs Tempo, kontrollierte Spiel und Gegner völlig. Bis zur 20. Minute erarbeiteten sich die Equipe von Lukas Wolf gleich ein halbes Dutzend hochkarätige Torchancen. Aber entweder stellten sich die Stürmer ungeschickt an oder Bieri im Tor der Escholzmatter parierte. Danach flachte das Spiel etwas ab. Die teils weit aufgerückten Aussenspieler Willisaus eröffneten den rot-gelben Stürmern ab und zu etwas Platz. Aber die perfekte Präzision aus der Torszene konnte nicht wiederholt werden. Als sich einige Protagonisten wohl schon insgeheim auf den Pausentee freuten (es hatte inzwischen starker Regen eingesetzt) wurde Willisau ein Freistoss aus 20 Metern zugesprochen. Sie ahnen es, sonst würde ich es hier nicht schreiben, der Ball ging rein. Wunder schön anzusehen, genau in den Bügel. Torschütze Bossert nach 30 Minuten. Kurz darauf, die Escholmatter haderten wohl noch mit Fortuna, konnte Willisau einen Eckball treten. Bättig profitierte von der ungenügenden Zuteilung der Escholzmatter und nickte zur Führung ein. Und wieder nicht viel später erlief sich Balaj ein verloren geglaubter Ball nahe der linken Cornerflagge und flankte zur Mitte wo erneut Bättig mit dem Kopf zur Stelle war. Innert 7 Minuten drehte Willisau das Spiel und ging mit 3:1 in Führung. Escholzmatt hatte zwar danach durch Daniel Arnold und Limacher noch zwei excellente Torchancen, aber leider konnte das Resultat vor der Pause nicht mehr korrigiert werden.

Verdienter Sieg für Willisau
Escholzmatt hatte sich in der Pause noch mal vorgenommen, nach vorne zu spielen und wenn möglich doch noch den Anschlusstreffer zu schiessen. Aber als der Regen nach etwa einer Stunde aufhörte wurden die Gäste gleich noch mal kalt geduscht. Die wirblige Mittelfeldachse der Willisauer hatte einen Stürmer freispielen können, es war Aregger der seine Farben mit 4:1 in Front schoss. Escholzmatt probierte zwar noch das eine oder andere, und ab und zu gelang auch ein Angriff über mehrere Stationen, aber beunruhigen konnte man Willisau nun nicht mehr gross. Es war im Gegenteil noch mal Aregger, der das 5. Tor für Willisau schoss. Das Spiel war entschieden und bei Willisau wollten nun noch einige Herren die persönliche Score-Bilanz aufpolieren, was aber nicht gelang. Escholzmatt setzte kurz vor Schluss den letzten Akzent im diesem Spiel, Wüthrich traf von 16m unhaltbar in die Torecke zum 5:2 Endstand.

Keine Frage, Willisau war besser. Aber die drei Gegentore innert 7 Minuten wären nicht nötig gewesen und führten das Spiel früh zu einer Vorentscheidung. Mit etwas weniger Fehlern und etwas mehr Glück im Abschluss hätte man den Krösus der Liga vielleicht länger ärgern können als nur eine halbe Stunde.


Telegramm:

Spielort: Willisau - Schlossfeld.

Tore: 5. Bieri 0:1, 30. Bossert 1:1, 33./36. Bättig 2:1/3:1, 59./72 Aregger 4:1/5:1, 85. Wüthrich 5:2,

FC Escholzmatt-Marbach: Armin Bieri, Shabanj, Markus Portmann, Wüthrich, Limacher (70. Remo Portmann), Tola, Felder, Pascal Arnold, Thalmann (58. Duss), Daniel Arnold, Pirmin Bieri.

Montag, 9. Mai 2011 - 17:08 Uhr
FC Escholzmatt/Marbach – SC Nebikon 2:0

Pflichtsieg für FC Escholzmatt-Marbach

Der FC Escholzmatt-Marbach gewinnt zu Hause gegen den SC Nebikon souverän mit 2:0. Damit bleibt Nebikon am Tabellenende und Escholzmatt-Marbach festigt seinen 7. Platz.

Mario Henz


Der FC Escholzmatt –Marbach ging auf dem Papier als Favorit in diese Partie, doch durfte der Gast aus Nebikon auf keinen Fall unterschätzt werden. Das der SC Nebikon in den bisherigen Spielen keine Punkte gutschreiben konnte, lag manchmal nur an mangeldem Glück. Dementsprechend aggressiv und aufmerksam ging das Heimteam dann auch in den Match. Man liess Nebikon kaum Raum und konnte sich meist in der Platzhälfte des Gegners behaupten. Bereits in der 6. Minute landete der Ball zum ersten Mal im Netz, leider konnte der Treffer von Pirmin Bieri aufgrund eines knappen Offsides nicht gezählt werden. Doch nur 3 Minuten nach dieser Szene, legte derselbe Bieri nach einem Pass aus der Mitte auf Reto Limacher zurück, welcher aus 16 Metern den Ball in die rechte Torecke schob. Damit war der Start für den FC EM doch noch geglückt.

Weiter Spielbestimmend
Der FC Escholzmatt-Marbach schaltete nach dieser frühen Führung keinen Gang zurück, und blieb weiterhin die Spielbestimmende Mannschaft. In der 19. Minute wurde Philipp Duss wunderbar im Strafraum lanciert, dieser konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Anders gelang dies Pascal Arnold. Nach einer Standardsituation vor dem eigenen Tor welche geklärt werden konnte, kam der Ball zu Duss. Dieser lancierte den freien Mitspieler Henz, welcher den Ball mit nahm und ihn in der gegnerischen Hälfte zu Arnold auf die linke Seite spielte. Der jüngste der drei Arnold-Brüder stürmte auf die Gegnerische Abwehr zu, wobei er durch seine Geschwindigkeit seine Gegenspieler einfach stehen liess. Im Strafraum angekommen wuchtete er den Ball mit seinem starken linken Fuss flach in die rechte Torecke. Somit stand es nach 23 Minuten bereits 2:0 für das Heimteam. In der 35. Spielminute versuchte Daniel Arnold ebenfalls sein Glück, blieb jedoch bei seinem Schuss glücklos. Danach flachte das Spiel etwas ab und der FC EM liess dem Gegner etwas mehr Raum. So ist es nicht verwunderlich, dass gegen Ende der ersten Halbzeit Nebikon doch noch zu einer ersten nennenswerten Chance kam. Nach einer guten Kombination an der Seitenlinie, kam der Ball in die Mitte, wo schliesslich ein Stürmer den Ball neben das Tor platzierte. Danach Pfiff der Schiedsrichter zur Pause und die Spieler verschwanden schnell in den wohlverdienten Schatten.

Kontrollierte zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann nicht gleich so Chancenreich wie die Erste. Das Spielgeschehen fand nun etwas mehr im Mittefeld statt, und Escholzmatt-Marbach konnte nicht mehr so dominant wie in der ersten halben Stunde des Spiels aufspielen. Der SC Nebikon konnte daraus jedoch keinen grossen Profit schlagen. Das Heimteam kontrollierte das Geschehen und war in den entscheidenden Momenten nach wie vor immer ein Schritt schneller. Torraumszenen waren eher Mangelware. Die erste dicke Chance in der zweiten Hälfte gehörte dem Gast aus Nebikon in der 69. Minute. Ein Freistoss aus 20 Metern forderte das ganze Können des einmal mehr souveränen Armin Bieri, und brachte dem SCN nicht mehr als eine Ecke ein. Die Hitze und das 2:0 im Hinterkopf, veranlassten beide Teams zu einer eher ruhigeren Partie. Nebikon schien schon früh die weitere Niederlage akzeptiert zu haben und Escholzmatt-Marbach spielte die Minuten locker runter. In den letzten 5 Minuten konnten doch noch zwei Chancen notiert werden. Zunächst schickte Reto Limacher Arnold Pascal in die tiefe, von wo jener das Tor jedoch verfehlte. Danach flankte Mario Henz von der rechten Strafraumsite auf den anrennenden Pirmin Bieri, welcher das Tor per Kopf nur knapp verfehlte. Einige Minuten später pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab.

Weiter ohne Gegentor zu Hause
Der FC Escholzmatt-Marbach kann sich über weitere drei Punkte freuen und konnte somit eine erste Vorentscheidung für das Ziel Ligaerhalt erreichen. Die drei Punkte sind absolut verdient. Der SC Nebikon konnte zu keiner Zeitdas Spieldiktat übernehmen. Zu ideenlos präsentierte sich das Gastteam. Dieser Erfolg der 1. Mannschaft des FC Escholzmatt-Marbach resultiert nicht zuletzt daraus, dass Escholzmatt-Marbach zum fünften Mal in Folge zu Hause zu Null spielen konnte. Die Abwehr stand erneut sehr gut und Armin Bieri blieb ein weiteres Mal makellos. Nebikon fand kein Mittel, um die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Auf diesem Fundament kann weiter aufgebaut werden um damit hoffentlich am nächsten Sonntag in Willisau dem Aufstiegskandidaten ein Bein zu stellen.


Telegramm

Ebnet – 150 Zuschauer – SR Gottfried

Tore: 9. Reto Limacher 1:0; 23. Pascal Arnold 2:0

Escholzmatt-Marbach: Armin Bieri, Zaim Shabanaj, Markus Wüthrich, Markus Portmann, Adnan Thola (73. Fabian Brun), Pascal Arnold, Mario Henz, Philipp Duss (62. Dominik Felder), Reto Limacher, Daniel Arnold, Pirmin Bieri,

Escholzmatt ohne Michael Arnold (abwesend), Dominik Kaufmann (verletzt), Peter Zemp (verletzt), Roland Preka (2. Mannschaft), Philipp Thalmann (2. Mannschaft), Remo Portmann (2. Mannschaft)

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